Projektbeschreibung
Der Moorwald Losten befindet sich im Nordwesten Mecklenburg-Vorpommerns zwischen Wismar und dem Schweriner Außensee. In einer tief eingeschnittenen Senke hat sich durch Verlandungs- und Versumpfungsprozesse ein ca. 3,9 ha großes Moor entwickelt, welches langjährig entwässert wurde (Abb. 1 rot). Außerdem überwiegen in einem Teilbereich des Einzugsgebietes nicht standortgerechte Baumarten (Abb. 1 gelb). Dies führt insgesamt zu einer zunehmenden Degradierung des Waldmoores.
Ziel des Projektes ist es, in der Waldmoorsenke den beeinträchtigten Wasserhaushalt wieder zu stabilisieren und das Wasserangebot zu erhöhen, um so die Funktionsfähigkeit des Moores zu sichern. Durch einen weitgehend ausgeglichenen Wassersand im Jahresverlauf wird die Mineralisierung des Torfs praktisch gestoppt und die Emission von Treibhausgasen minimiert. Von dem verbesserten Wasserhaushalt profitiert der Moorlebensraum mit den zugehörigen Tier- und Pflanzenarten. Hierzu ist es notwendig den Entwässerungsgraben durch mehrere Grabenverschlüsse, sowie einen wasserundurchlässigen Knüppeldamm zu verschließen. Im Wassereinzugsgebiet des Moores befindet sich ein ca. 0,8 ha großer Waldbereich, der im Wesentlichen aus standortfremden Baumarten besteht. Um die Waldfunktion langfristig zu sichern, soll hier ein Waldumbau erfolgen.
Von dem Waldumbau wird auch das Moor positiv beeinflusst. Die Umsetzung erfolgte gemeinsam mit der Landesforst Mecklenburg-Vorpommern – Anstalt des öffentlichen Rechts.
Laufzeit: 50 Jahre
Preis: rund 250.000,00 €
Moorwald Losten
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